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Blood on the Clocktower (YOURBLOODNIGHT)

12. Sept.
10 Min. Lesezeit

oder auch: wem soll man hier nur glauben?

 

Am ‚letzten‘ Freitag, den 17.07.2026, war es wieder soweit: die fünfzehnte YOURBLOODNIGHT war mittlerweile angebrochen. Nachdem die vorherige YBLN im Juni dem Sommerloch anheim

Ruffy, das #bestemaskottchen (YBLN 17.07.26)
Ruffy, das #bestemaskottchen (YBLN 17.07.26)

gefallen war, freute ich mich nun umso mehr auf meine zehn wackeren Spieler*innen. Gemeinsam sollten wir drei Runden des Grundskriptes "Sects and Violets" spielen und wurden dabei – nach einer entsetzlich langen Auszeit – vom #bestenmaskottchen Ruffy begleitet.


Leider muss ich vor Beginn meiner Schilderung einen Fehler meinerseits gestehen, da ich vor diesem Abend die Fähigkeit des Mathematikers missverstanden hatte. Dieser erfährt, wie viele Fähigkeiten in der Nacht fehlerhaft gearbeitet haben, aber nicht, ob dies durch eine Vergiftung zustande gekommen ist. In den folgenden Zeilen wird z. B. unser vergifteter Marktschreier wahre Informationen und der Mathematiker dennoch eine ‚+1‘ dafür erhalten. In zukünftigen Runden werde ich das natürlich beachten, aber an diesem Abend war mir dieser Umstand leider nicht klar. Asche auf mein Haupt.


Ich jongliere Shari als … alle vier Dämonen.“


Saskia, als unser heutiger Philosoph, entschied sich in ihrer ersten Runde dazu, ihre einmalige Fähigkeit zu benutzen: sie erwählte für sich den Träumer, was mein böses Team bei Tage wohl ein wenig verwirren würde (Träumer = eine der drei Bluffrollen). Mit ihrer neuen Fähigkeit wählte sie dann Stefan aus und ich zeigte ihr sowohl den Mathematiker als auch den Cerenovus. In der Zwischenzeit hatte Kevin Jakob (Blumenmädchen) verflucht und Johan – als wahrer Cerenovus – Stefan davon überzeugt, für den heutigen Tag der Künstler zu sein. Saskias Beispiel folgend entschied sich auch Anna 2 dazu, ihre Fähigkeit als Schneiderin direkt in der ersten Nacht zu verwenden. Auch sie nahm Stefan in ihre Wahl mit auf und erhielt auf die Frage, ob er und Anna 1 dieselbe Fraktion teilten, ein Kopfnicken meinerseits.

Zum Schluss erhielt dann noch Stefan (Mathematiker) selbst eine ‚0‘, da keine der aktivierten Fähigkeiten fehlerhaft gewesen war.

Grimoire 1. Nacht, 1. Runde (YBLN 17.07.26)
Grimoire 1. Nacht, 1. Runde (YBLN 17.07.26)

In der ersten Tagesrunde wurden wie immer erst eher vorsichtig Informationen ausgetauscht und als meine Spieler*innen sechs Minuten später wieder zu mir zurückkehren mussten, hatte sich schon Mal niemand öffentlich als Außenseiter offenbart. Dann wurde erstmal jongliert, was für mich immer in Schreibarbeit und bei meinen Spieler*innen natürlich in Belustigung ausartete. Micha jonglierte Roy als Künstler, Anna 1 als Marktschreier und Johan als Hexe. Roy – als wahrer Jongleur dieser Runde – benannte Saskia als Philosophen, Anna 1 als Blumenmädchen, Micha als Orakel, Stefan als Cerenovus und sich selbst als Jongleur. Zum Schluss erlaubte sich noch Saskia einen Scherz, denn sie jonglierte sich selbst als Jongleur und Johan als alle vier Dämonen, die es in diesem Skript gab. Ich schreibe ‚zum Schluss‘ … dabei sprangen noch drei weitere meiner Spieler*innen auf diesen Trend mit auf, was es zu einer Art Running Gag des Abends erhob.

Am Ende nominierte dann aber Anna 2 (Schneiderin) sich selbst, denn sie hatte ihre Fähigkeit ja bereits verwendet. Da es in diesem Skript keinen Totengräber gibt, offenbarte sie diese Information vor ihrem Freitod und sammelte damit die meisten und einzigen Stimmen für die Exekution des Tages.


In der zweiten Nacht entschied sich Shari (NoDashii/Dämon) für Saskia, was sehr sinnvoll und für mich äußerst praktisch war. Nun musste ich mir immerhin um diese Rolle keine Gedanken mehr machen. Jakob (Blumenmädchen) und Anna 1 (Marktschreier) erhielten je ein Kopfnicken und Kopfschütteln von mir, obwohl Letztere durch ihre Nähe zu Shari auch eine falsche Information hätte erhalten können. Allerdings erschien mir das nicht sinnvoll, denn am Tage hatte ja nur Anna 2 sich selbst nominiert, und wie wahrscheinlich war es, dass sie eine versteckte Schergin war?

Kevin (Hexe) hatte anscheinend festgestellt, dass Roy (Jongleur) ein ziemlich extrovertierter Spieler war, denn er verfluchte unseren Artisten, und Johan (Cerenovus) überzeugte Stefan diesmal davon, der Uhrmacher zu sein.

Micha zeigte ich als Orakel eine ‚0‘ und Roy eine ‚2‘ – das sollte ihn eine Weile beschäftigt halten, denn er war sich ziemlich sicher, dass er eine ‚3‘ hätte erhalten müssen ... womit er sogar Recht behalten sollte, aber das konnte ich ihm erst später offenbaren. Stefan (Mathematiker) bekam eine ‚2‘ von mir, denn vergiftetet waren ja beide Bürger, die neben unserem Dämon saßen.


Am nächsten Tag wurde Roy (Jongleur) laut, der sich absolut sicher schien, dass seine Information nicht stimmen konnte. Ihm zufolge musste es sich bei dieser Partie um ein sogenanntes Vortox (Dämon, bei dem Informationen immer falsch sind) handeln oder er musste durch die Nachbarschaft zu einem NoDashii vergiftet worden sein. Dem entgegen stand allerdings, dass sowohl Micha als auch Anna 1 angaben, dass ihre Informationen zu stimmen schienen.

Währenddessen gab Stefan laut von sich, dass es sich bei ihm um den Uhrmacher handelte und es ein Paar unter ihnen im Sitzkreis gab. Dazu muss ich anmerken, dass ich es einfach liebe, wenn Stefan durch was auch immer besessen gemacht wird, denn niemand spielt das so wunderbar offensiv aus wie er - chapeau.

Nachdem meine Spieler*innen rege diskutiert hatten, sprach sich Roy dafür aus, Johan (Cerenovus) zu richten, der mittlerweile sein einzig lebender Sitznachbar war. Das sorgte dafür, dass dieser sich gezwungen sah, seine Bluffrolle als Künstler zu offenbaren, und anschließend so tat, als hätte ich ihm im Privaten über das übliche ‚Ist 1+1 gleich 2?‘ bestätigt, dass der momentane Dämon der Vortox war.

Dennoch waren sich meine Spieler*innen einig: Johan konnte man nicht vertrauen und Roy war laut genug, um meinem Dorf seine Welt in bunten Farben zu zeichnen – zumal sie sich mit einigen von ihnen überschnitt. Dagegen konnte sich unser Cerenovus nicht erwehren, doch damit verhärtete sich der Verdacht, dass es sich beim eigentlichen Dämon um Shari handeln musste. Allerdings kam diese Tat mit einem Blutpreis, denn Roy war ja schließlich von Kevin verflucht worden. Also starb unser Jongleur an einem Herzinfarkt und riss Johan mit den meisten Stimmen mit sich in die Tiefen des Todes.

    Tagesrunden drinnen und draußen
Tagesrunden drinnen und draußen

In dieser Nacht entschied sich Shari (NoDashii/Dämon) für Micha, der damit nicht erfuhr, ob Johan wirklich zum roten Team gehörte. Das wäre unter normalen Umständen eine sehr gute Wahl gewesen, allerdings war dieser von Kevin zuvor verflucht worden und es wäre tatsächlich relativ wahrscheinlich gewesen, dass Micha an diesem Tag eine offizielle Nominierung ausgesprochen hätte. Dieses Mal konnte ich sowohl Jakob als auch Anna 1 mit einem Kopfnicken begegnen, denn ich hoffte darauf, dass damit sowohl Johan, Roy als auch Stefan verdächtig zu machen. Am Ende zeigte ich Stefan (Mathematiker) noch eine ‚1‘, denn nun gab es nur noch Anna 1, die vergiftet und am Leben war.


Tagsüber zog sich dann die Schlinge um Shari (NoDashii/Dämon) enger und enger, denn Roy war sich ganz sicher, vergiftet worden zu sein, und da Johan tot war, musste es seiner Meinung nach einfach Shari sein. Einzig durch Anna 1, die unserem Dämon vertraute, gelang es ihr einen weiteren Tag zu überleben. Leider gelang das nicht ihrer größten Fürsprecherin, denn die wurde stattdessen von Jakob nominiert und direkt sauber von unserer Guillotine geköpft.


Und damit sollte es ein letztes Mal in die Nacht gehen, denn ihr – wie mir – war klar, dass Shari sich vermutlich daraus nicht mehr herausreden konnte. Sie erwählte Jakob (Blumenmädchen) zu ihrem Opfer, was mir die Arbeit wieder erleichterte. Damit blieben nur noch Kevin (Hexe), Stefan (Mathematiker) und Shari übrig – womit auch die Fähigkeit der Hexe verfiel.

Stefan zeigte ich noch eine ‚0‘, denn es war nun keine Informationsrolle mehr übrig geblieben, und wartete noch kurz, um die noch übrigen Rollen für meine Spieler*innen zu verschleiern.


Am nächsten Tag wurde dann Roy wieder laut, denn in seiner Welt und der der meisten anderen Mitspieler*innen gab es nur einen möglichen Schluss: Shari musste der NoDashii sein! Immerhin war sie einen Platz von ihm entfernt, wenn man zusätzlich annahm, dass es sich bei Johan (Cerenovus) um einen Schergen handelte. Am Ende glaubten meine Spieler*innen (zumindest ein Teil, der genug Stimmen zusammen bekam), dass man Shari einfach nicht genug vertrauen konnte. Kevin war zwar ebenfalls verdächtig, doch man war sich relativ einig, dass es sich bei ihm wahrscheinlich um einen weiteren Schergen handelte. Laut den Informationen von Anna 2 gehörten schließlich Stefan und Anna 1 derselben Fraktion an und damit mussten sie doch einfach gut sein – so der allgemeine Konsens.


Also bauten wir einen Scheiterhaufen für Shari und beendeten damit die erste Partie in einer Final Three. Mit lautem Jubel sprühten die bunten Funken dem guten Team zum Sieg und da Jakob für später leider schon verplant war, sollte er in unserer zweiten Runde nur noch als Reisender – die Dirne – an unserer Seite sein – wenn auch nur kurz.


Lucky Shot


In der ersten Nacht verfluchte Micha (Hexe) Johan – eine gute Wahl, denn er gehörte zu den eher lautstarken Spieler*innen und konnte als Orakel sicher noch gefährlich werden. Anna 2 (Schlangenbeschwörer), die zwischen unseren bösen Spieler*innen saß, wählte Micha und vertraute, warum auch immer, ab da ihren beiden Sitznachbar*innen – wenn auch nur für eine kurze Zeit.   

Kevin (Uhrmacher) zeigte ich eine ‚2‘ und Saskia als Mathematiker eine ‚0‘, um anzudeuten, dass jede Informationsrolle fehlerfrei funktioniert hatte.


Grimoire 1. Nacht, 2. Runde (YBLN 17.07.26)
Grimoire 1. Nacht, 2. Runde (YBLN 17.07.26)

Bei Tage wurde dann erstmal fröhlich jongliert. Zwar gab es dieses Mal den Jongleur nur als Bluffrolle, doch um zu verbergen, ob es einen gab und wer das wohl sein mochte, durfte das natürlich jede*r zu jeder Tagphase machen. Sechs meiner neun Spieler*innen gaben sich die Ehre, von denen drei den Gag der Vorrunde aufnahmen. Danach begannen die Beschuldigungen und da Kevin (Uhrmacher) Stefan für ‚sus‘ hielt, wurde dieser auch direkt von ihm nominiert. Bei ihrem Rollentausch hatte er ihm drei Rollen zeigen wollen und Stefan stattdessen nur, ob er sich auf der rechten oder linken Seite des Rollenblattes befand. Das tat mir wirklich unendlich leid für ihn, denn es ist wirklich sehr schwer, sich bei der ersten Exekution unauffällig wieder herauszuwinden, und beide Systeme des Rollentausches waren eigentlich völlig legitim und nicht besonders beunruhigend. Nun, aber was soll man da sagen?

‚Bitte tötet mich nicht, ich habe eine starke Rolle.‘ – das würde leider auch nur dafür sorgen, dass man dann in der Nacht vom Dämon getötet wird. Tja, und wird man das nicht? Dann ist das bei dieser Art Dämon beinah ein Eingeständnis, zum bösen Team zu gehören, denn warum sollte der Obermufti nicht eine starke, offenbarte Rolle, die ihm gefährlich werden könnte, aus dem Spiel nehmen?

Leider musste uns Jakob bereits wieder verlassen, bevor er seine Fähigkeit als Dirne verwenden konnte – und das nur wenige Minuten, bevor Stefan schließlich von unserem Dorf hingerichtet wurde.

Er sammelte trotz mehrerer Versuche, sich zu verteidigen (und zwei weiteren Nominierungen), die meisten Stimmen, womit unsere zweite Partie mit bunten Funken und einer Menge an verwirrten Gesichtern endete.


„Ich? Ich bin nicht der Dämon, sondern der Savant, ganz klar.“


In der ersten Nacht unserer dritten und letzten Runde verfluchte Saskia (Hexe) Micha – eine gute Wahl, denn wie zuvor Johan, gehörte auch er zu den eher lauten Spieler*innen, und die Wahrscheinlichkeit war hoch, dass er am Tage jemanden nominieren könnte. Anna 1 (Uhrmacher), die wieder neben Shari (NoDashii/Dämon) saß, durfte ich ein bisschen belügen, weswegen ich ihr eine nett gemeinte ‚2‘ zeigte.  


Grimoire 1. Nacht, 3. Runde (YBLN 17.07.26)
Grimoire 1. Nacht, 3. Runde (YBLN 17.07.26)

Und auch an diesem Tag wurde wieder jongliert, nachdem meine Spieler*innen wieder angeregt Informationen austauschend zu mir zurückkehren mussten. Micha, der wahre Jongleur unter meinen fünf Artisten, sollte sogar drei richtig erraten, nämlich: Roy als Blumenmädchen, Anna 1 als Uhrmacher und sich selbst als Jongleur.

Währenddessen gab Anna 1 ihre falsche Information bekannt und schlug sich anschließend selbst als Opfer vor, denn nun war sie ja ‚entbehrlich‘ für unser Dorf geworden.

Dieser Vorschlag wurde mit sechs von neun Stimmen angenommen, was für die kommende Nacht noch wichtig werden sollte. Weitere Nominierungen sollte es nicht mehr geben und damit wurde es auch schon wieder zappenduster. Für einige mehr als für andere.


In dieser Nacht entschied sich Shari (NoDashii/Dämon) für Kevin, was eine interessante Kettenreaktion zur Folge hatte. Am nächsten Tag würde er erfahren, dass er das Zeitliche gesegnet und nun eine wichtige Entscheidung als Tollpatsch zu treffen hatte: er musste eine lebende Person unter ihnen auswählen und sollte es sich bei dieser um eine*n bösen Spieler*innen handeln, würde das gute Team mit einem Schlag verlieren. Leider durfte ich als Storyteller auch keinen Hinweis geben, der ihn in irgendeiner Weise öffentlich verifizieren könnte, woran ich ihn zuvor auch nochmal in unserer kleinen Privataudienz beim Ziehen des Tokens in der Umkleide erinnert hatte.

Saskia wählte derweil Stefan aus, um ihn mit ihrem tödlichen Fluch zu belegen, und Micha erhielt eine ‚3‘ für seine vorherige Jonglage. Stefan (Marktschreier) bekam von mir ein Kopfschütteln, immerhin hatte sich an Tag 1 ja nur Anna 1 selbst nominiert. Dann kam der spannende Teil, denn ich schüttelte auch bei Roy mit dem Kopf, was bei ihm zu völliger Ratlosigkeit führen sollte. Er war in dieser Partie das Blumenmädchen und nur drei Leute hatten nicht mit abgestimmt für die Hinrichtung des heutigen Tages, einer davon war er selbst gewesen.

Anna 2 (Orakel) erfuhr noch, dass sich unter den beiden Toten keine Spieler*innen aus dem roten Team befanden.


Dann war die müde Sonne über den Horizont gekrochen und es war an der Zeit, sich zu wundern, wem man hier bitte vertrauen sollte. Nach einem kurzen Moment der Pause erinnerte sich Kevin zum Glück an seine Fähigkeit und wählte Micha aus, wodurch unsere Partie doch noch ein kleines bisschen länger ging.

Um sich ein Alibi zu verschaffen, kam Shari (NoDashii/Dämon) zu mir und beriet sich mit mir, was es für Beispiele von Savant-Sätzen gab, wenn man diese Rolle bluffen wollte. Dieser erhält jeden Tag zwei Informationen vom Storyteller, wobei eine davon wahr und eine erlogen sein muss – außer er ist vergiftet, ja ja.

In der großen Runde versammelt, jonglierte nur noch Stefan (Marktschreier) zum Spaß Kevin als alle vier Dämonen und dann begann der große Aufstand:

Roy wurde wieder einmal laut, denn er war sich sicher, vergiftet worden zu sein. Für ihn bestand mit meiner kleinen Lüge in der Nacht eine 100%ige Sicherheit, dass Stefan der Dämon sein musste. Drei Leute hatten am vorigen Tag nicht abgestimmt und einer davon war er selbst gewesen, einer bereits verstorben und der letzte davon, nun, war eben Stefan.


Um sich zu schützen gab Johan bekannt, dass er sich bereits zuvor bei einigen als Außenseiter offenbart hatte – er wollte allerdings nicht herausposaunen, welcher der vier möglichen er war.

Micha vertraute Roys Weltenbau und sprang auf dessen Zug mit auf. Die Möglichkeit, dass es sich bei Stefan einfach wirklich um den Dämon handelte, verwarfen sie beinah direkt und suchten stattdessen neben Roy einen NoDashii, der ihn einfach vergiftet haben musste. Bei neun Spieler*innen gibt es bei einer regulären Aufstellung zwei Außenseiter, die sich mit Kevin (Tollpatsch) und Johan (Liebchen) bereits zu erkennen gegeben hatten. Ich fand es, um ehrlich zu sein, ein bisschen schade, dass das niemand bei den beiden besonders anzweifelte – bedenkt man, wie leicht diese Rollen schließlich zu bluffen sind.

Am Ende war sich unser Team aus Blumenmädchen und Jongleur sicher genug, dass Shari der Dämon in diesem Rätsel war, dass Micha laut die magischen Worte aussprach. Das brachte ihr genügend Stimmen und damit den Platz auf dem Schafott ein, was Saskia als ihr Scherge mit einer weiteren Nominierung und ihrer öffentlichen Bekanntgabe als Mutant zu verhindern suchte. Leider konnte sie das Dorf nicht für sich gewinnen, war Roys vorherige Überzeugungskraft noch zu sehr in ihren Köpfen. Man konnte allerdings wirklich nicht sagen, sie hätte nicht alles gegeben, und damit endete auch diese Runde mit einem Sieg für unser gutes Team. Meinen herzlichen Glückwunsch dafür.


Stefan und Ruffy bei Tag :,D (YBLN 17.07.26)
Stefan und Ruffy bei Tag 😅 (YBLN 17.07.26)

Und damit ging die mittlerweile 15. YOURBLOODNIGHT zu Ende und ich freue mich schon sehr auf unsere nächsten Runden zur YOURBLOODNIGHT im September! Dann mit einem etwas weniger Gehirn verdrehenden Skript, vermutlich. 😅 Abschließend bleibt nur noch: Vielen lieben Dank fürs Lesen und Mitspielen!

Bis zum nächsten Mal!


(Anmerkung d. Redaktion: Rollen wurden entsprechend der Gender-Bezeichnungen im Spiel beibehalten, was jedoch nicht unkritisch gegenüber den Spieleentwickler*innen zu erachten ist.)



1 Kommentar


Seb
Seb
12. Sept.

Ruffy for president! 😃 Vielen Dank für den Artikel und die witzigen Fotos 😃

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